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Malteser Waldrach

BOS-Sprechfunklehrgang in Waldrach

Neun neue Sprechfunker für den Katastrophenschutz

30.09.2018

„Bei Großschadensereignissen ist die Kommunikation unter den Rettungskräften zentral für die Koordinierung von Hilfeleistungen.“ so beginnt Werner Lichtmeß, Ausbilder für Sprechfunk, seinen Lehrgang, für den am Wochenende 9 Helferinnen und Helfer der Malteser Bendorf, Schöndorf und Piesport angereist waren. Auf der Tagesordnung stand für die Ehrenamtlichen die Ausbildung zum Sprechfunker in Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Neben den rechtlichen Grundlagen mussten die Teilnehmer sich intensiv mit den physikalisch-technischen Hintergründen des Funkens auseinandersetzen und bekamen eine Einweisung in den Sprechfunkbetrieb.

Auch praktisch wurde viel geübt. „Einsatzleitung von Johannes Trier-Saarburg 18/19-3 kommen!“, schallt es aus dem digitalen Funkgerät im Einsatzleitwagen. Im unteren Ruwertal fand eine breit angelegte Funkübung statt, bei denen die Ehrenamtlichen in verschiedenen Aufgabenstellungen und Szenarien beweisen mussten, dass sie die Funkdisziplin und die Sprechbefehle einhalten können. „Je häufiger wir das Funken üben, desto besser funktioniert im Einsatz die Kommunikation zwischen allen Hilfsorganisationen.

Da ist es besonders gut, dass wir die technische Ausstattung des Einsatzleitwagens Modul Führung Mosel/Eifel zum Üben verwenden konnten.“ so Lichtmeß. Der Einsatzleitwagen, stationiert bei den Maltesern in Föhren, ist eine Art mobiles Funkbüro , dass bei Großschadensereignissen im Kreisgebiet ausrückt, um die am Einsatz beteiligten Hilfsorganisationen zu koordinieren. Die schriftliche Überprüfung zum Abschluss des Lehrgangs haben alle Teilnehmer mit Erfolg bestanden.

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